Schritte ins Sein
Eine 3-jährige Ausbildung in innerer Prozessarbeit – für persönliche und professionelle Entwicklung
Diese Ausbildung lädt dich ein, dich selbst auf einer grundlegenden Ebene zu erforschen – jenseits von Strategien, Rollen und Konzepten.
Im Zentrum steht die Fähigkeit, innere Prozesse bewusst wahrzunehmen, zu halten und zu begleiten – bei dir selbst und in der Arbeit mit anderen.
Sie richtet sich an Menschen, die ihre emotionale Bewusstheit, Beziehungsfähigkeit und innere Präsenz vertiefen möchten – im privaten wie im beruflichen Leben.
Die Ausbildung verbindet Selbsterfahrung, Gruppenprozess, theoretische Impulse und praktische Übungen in einem geschützten, tragfähigen Rahmen.
Im Mittelpunkt stehen Selbstregulation, der Umgang mit inneren Anteilen, Verantwortung, gesunde Begrenzung und das Sein im lebendigen Kontakt.
Du entwickelst ein feines Gespür für emotionale Dynamiken, Beziehungsmuster und die Bewegungen des Bewusstseins.
Gleichzeitig wächst deine Fähigkeit, aus Präsenz heraus zu wirken – klar, verbunden und innerlich verankert.

Ein Entfaltungsweg über drei Jahre
Struktur, Inhalte und Ausrichtung im Überblick
Worum es geht
Die Ausbildung in Transpersonaler Prozessarbeit ist ein intensiver Entwicklungsweg über drei Jahre. Sie richtet sich an Menschen, die sich selbst tiefer verstehen, ihre innere Präsenz stabilisieren und ihre Fähigkeit erweitern möchten, sich selbst und andere in inneren Prozessen achtsam zu begleiten.
Im Zentrum steht nicht das Erlernen von Techniken, sondern die Verfeinerung von Bewusstheit. Du lernst, innere Erfahrungen differenziert wahrzunehmen, ihnen Raum zu geben und dich weniger mit ihnen zu identifizieren. Dadurch entsteht zunehmend Freiheit im Erleben und Handeln – sowohl im persönlichen Leben als auch im beruflichen Kontext.
Die Ausbildung verbindet Selbsterfahrung, Gruppenprozess, theoretische Impulse und praktische Übungen. Ein wesentliches Element ist dabei das gemeinsame Lernen in einer konstanten Gruppe. Ein tragfähiges, vertrauensvolles Feld ermöglicht es, auch tieferliegende Themen zu erforschen und Entwicklung wirklich zu verkörpern.
Zwischen den Ausbildungsblöcken treffen sich die Teilnehmenden in Übungsgruppen. Diese kontinuierliche Praxis unterstützt die Integration im Alltag und fördert ein lebendiges Lernen jenseits der Seminarzeiten.
Die Methode
Transpersonale Prozessarbeit versteht persönliche Entwicklung als einen Weg der Bewusstwerdung – hin zu einer tieferen Verbindung mit dem eigenen Wesen.
Im Fokus steht die Bewegung vom Identifiziert-Sein hin zum bewussten Erleben:
Gedanken, Gefühle und innere Muster werden nicht verändert oder „optimiert“, sondern erkannt, gehalten und in ihrem Ursprung erforscht.
Dabei wird deutlich, dass hinter vielen psychischen Mustern Wesensqualitäten liegen, die sich entfalten wollen – wie Lebendigkeit, Klarheit, Liebe oder innere Stärke. Die Arbeit verbindet psychologisches Verstehen mit einer spirituellen Perspektive, ohne sich an ein bestimmtes Glaubenssystem zu binden.
Sie folgt einer Haltung von Offenheit, Nicht-Wissen und einem tiefen Respekt vor dem individuellen Weg jedes Menschen.
Freiheit & Respekt
Diese Ausbildung basiert auf der Überzeugung, dass Entwicklung nicht erzwungen werden kann. Jeder Mensch bringt seinen eigenen Rhythmus, seine eigene Geschichte und seine eigene innere Wahrheit mit.
Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ im Erleben – sondern nur die Einladung, immer mehr in Kontakt zu kommen mit dem, was ist.
Freiheit bedeutet hier nicht Beliebigkeit, sondern die zunehmende Fähigkeit, bewusst zu wählen, wie wir uns auf unser inneres Erleben und auf die Welt beziehen. Respekt zeigt sich im achtsamen Umgang miteinander und im Vertrauen in den Prozess.
Der Rahmen
Die Ausbildung erstreckt sich über drei Jahre und umfasst insgesamt 6 Ausbildungsblöcke zu je 6 Tagen.
Ein typischer Seminartag beinhaltet:
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eine morgendliche Achtsamkeitspraxis
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zwei längere Arbeitseinheiten am Vormittag und Nachmittag
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Gruppenprozesse, Übungen und theoretische Impulse
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eine gemeinsame Abendeinheit sowie eine stille Meditation
Die Tage sind klar strukturiert und zugleich offen genug, um auf die Dynamik der Gruppe und die aktuellen Prozesse einzugehen. Jeder Block beginnt am ersten Tag am Abend mit einem gemeinsamen Abendessen und endet am letzten Tag mittags.
Die Inhalte der Ausbildungsblöcke
Die einzelnen Module bauen aufeinander auf und vertiefen schrittweise den Zugang zu Bewusstheit, Selbstverantwortung und Sein.
Block 1 – Identifikation
Ein erster Schritt besteht darin zu erkennen, wie sehr unser Erleben durch unbewusste Muster geprägt ist. Du lernst, inneren Abstand zu gewinnen und deine Persönlichkeit mit ihren Anteilen bewusster wahrzunehmen – ohne sie verändern zu müssen.
Block 2 – Urteile
Wir erforschen die oft subtilen inneren Bewertungen, die unser Erleben einengen.
Indem du beginnst, Urteile als gelernte Konzepte zu erkennen, entsteht mehr Offenheit und Raum für unmittelbare Erfahrung.
Block 3 – Verantwortung
Der Fokus liegt auf der Bewegung aus dem Gefühl von Abhängigkeit hin zu Selbstverantwortung. Du lernst, deine innere Welt nicht länger im Außen zu verorten, sondern als Teil deiner eigenen Erfahrung anzunehmen.
Block 4 – Das Wesen
Hinter vielen Mustern liegt eine tiefere Sehnsucht nach Verbindung mit dem eigenen Wesen. In diesem Modul öffnet sich der Zugang zu inneren Qualitäten wie Liebe, Stärke, Selbstwert und Verbundenheit.
Block 5 – Begrenzungen
Wir begegnen grundlegenden menschlichen Grenzen wie Ohnmacht, Unsicherheit oder Vergänglichkeit. Statt dagegen anzukämpfen, lernst du, dich ihnen zuzuwenden und darin neue Erfahrungsräume zu entdecken.
Block 6 – Essenz
Im letzten Abschnitt vertieft sich die Erfahrung von Sein. Du entwickelst eine feinere Wahrnehmung für Präsenz, Stille und innere Weite – und lernst, diese Qualitäten im Alltag zu integrieren.
In Kooperation
Diese Ausbildung entsteht in Zusammenarbeit mit der Bewusstseinsschule Seele & Sein und baut auf einem über viele Jahre gewachsenen Erfahrungsfeld auf.
Richard Stiegler begleitet und lehrt diesen Ausbildungsweg seit über 20 Jahren und hat ihn mit großer Klarheit und Tiefe geprägt. In dieser Zeit hat er hunderte von Menschen auf ihrem Weg begleitet – sowohl in ihrer persönlichen Entwicklung als auch in ihrer professionellen Ausrichtung.
Die Zusammenarbeit verbindet langjährige Erfahrung mit einer lebendigen Weiterentwicklung der Arbeit – getragen von einer gemeinsamen Ausrichtung auf Bewusstheit, Präsenz und das Sein im Kontakt.
Weitere Infos
Für eine detaillierte Beschreibung der Inhalte sowie alle organisatorischen Informationen kannst du die ausführliche Ausbildungsbroschüre herunterladen.
Termine & Kosten
Die Ausbildungsblöcke beginnen jeweils am Montag um 18:00 Uhr mit einem gemeinsamen Abendessen und enden am Sonntag zu Mittag.
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Block 1 – 04.–10. Oktober 2027
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Block 2 – 03.–09. April 2028
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Block 3 – 16.–22. Oktober 2028
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Block 4 – 09.–15. April 2029
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Block 5 – 15.–21. Oktober 2029
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Block 6 – 01.-07. April 2030
Standort & Seminarzeiten:
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St. Michael Alpin Retreat (Infos), Matrei am Brenner
Seminarkosten:
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Gesamtkosten € 5400,- für 6 Blöcke
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€ 900,- pro Block (inkl. 20 % USt) - € 5.400 gesamt
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Monatszahlung möglich: € 150,- pro Monat für 36 Monaten
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Gesamtkosten € 5400,- für 6 Blöcke
Übernachtung & Verpflegung im St. Michael Alpin Retreat
(zuzüglich zu den Seminarkosten):
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Von 500–700 € pro Block, je nach Unterkunft sowie Einzel- oder Doppelzimmer.
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zzgl. € 15,60 Kurtaxe pro Block
Anmeldung
Voraussetzung für die Teilnahme ist der Besuch eines mehrtägigen Seminars bei Ben Schuster (Einzel- oder Paarseminar) oder an der Bewusstseinsschule Seele & Sein.
Die Bewerbungsunterlagen können unten angefordert werden und sind ausgefüllt an ben@benschuster.at zu senden.
Trainer:innen Team

Ben Schuster
Emotionsfokussierter Paartherapeut & Supervisor, innere Prozessarbeit, Family Counselor

Anna Covelli
Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Psychotherapie, innere Prozessarbeit sowie bindungs- und körperorientierte Krisenbegleitung
FAQs
Für wen ist die Ausbildung geeignet? Die Ausbildung richtet sich an Menschen, die sich selbst tiefer erforschen möchten und bereit sind, sich auf einen intensiven inneren Prozess einzulassen. Sie ist sowohl für persönliche Entwicklung als auch für Menschen in begleitenden, therapeutischen oder leitenden Rollen geeignet.
Brauche ich Vorerfahrung in Therapie oder Prozessarbeit? Nein. Offenheit, Bereitschaft zur Selbsterforschung und die Fähigkeit zur Selbstverantwortung sind wichtiger als fachliche Vorkenntnisse. Gleichzeitig profitieren auch erfahrene Therapeut:innen oder Coaches von der Vertiefung.
Was ist der Unterschied zu klassischer Coaching- oder Therapieausbildung? Der Fokus liegt weniger auf Methoden und Interventionen, sondern auf Bewusstheit und Präsenz. Die Fähigkeit, Prozesse zu halten, entsteht aus deiner eigenen inneren Entwicklung – nicht primär aus erlernten Techniken.
Wie tiefgehend ist die Arbeit? Die Ausbildung lädt zu einer ehrlichen und oft tiefgehenden Auseinandersetzung mit dir selbst ein. Du entscheidest jederzeit, wie weit du gehen möchtest. Es gibt keinen Druck, sondern eine Einladung zur bewussten Erforschung.
Wie stabil sollte ich emotional sein – und was passiert, wenn es schwierig wird? Eine gewisse psychische Stabilität und Selbstverantwortung sind wichtig, da die Ausbildung innere Prozesse in Bewegung bringen kann. Herausfordernde Phasen sind Teil von Entwicklung. Du wirst darin begleitet und unterstützt – gleichzeitig bleibt die Verantwortung für dich selbst bei dir.
Wie wird mit intensiven emotionalen Prozessen umgegangen? Emotionale Prozesse werden nicht „aufgemacht“, sondern achtsam begleitet. Du lernst, deine eigenen Grenzen wahrzunehmen und Verantwortung für dein Tempo zu übernehmen. Der Rahmen ist so gestaltet, dass Tiefe möglich ist, ohne zu überfordern.
Ist das eine esoterische Ausbildung? Nein. Auch wenn Begriffe wie „Sein“ oder „Essenz“ verwendet werden, ist die Arbeit klar erfahrungsbasiert und nachvollziehbar. Es geht nicht um Glaubenssysteme, sondern um die direkte, überprüfbare Erfahrung im Hier und Jetzt.
Wie „wissenschaftlich“ ist die Ausbildung? Die Ausbildung orientiert sich an psychologischen und phänomenologischen Zugängen zur inneren Erfahrung. Viele Inhalte – wie Selbstregulation, Prägung, Beziehungsmuster oder Projektion – sind gut in der modernen Psychologie verankert. Gleichzeitig geht die Arbeit darüber hinaus, indem sie Bewusstheit selbst zum zentralen Erfahrungsfeld macht. Du wirst eingeladen, Dinge nicht zu glauben, sondern selbst zu erforschen und zu überprüfen.
Ist das eher spirituell oder therapeutisch? Die Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle. Sie verbindet psychologisches Verständnis mit einer erweiterten Perspektive auf Bewusstsein – ohne dabei den Bezug zum Alltag zu verlieren.
Wie unterscheidet sich das von klassischer Selbsterfahrung? Der Unterschied liegt in der konsequenten Ausrichtung auf Bewusstheit selbst. Es geht nicht nur darum, Inhalte zu bearbeiten, sondern die Art und Weise zu verändern, wie du dich auf dein Erleben beziehst.
Kann ich danach mit Menschen arbeiten? Die Ausbildung vermittelt eine fundierte Grundlage für die Begleitung von Menschen. Ob und in welcher Form du damit arbeitest, hängt von deinem Hintergrund, deiner Erfahrung und deiner Ausrichtung ab.
Wie viel Zeit brauche ich zwischen den Modulen? Zwischen den Blöcken ist Zeit für Integration und Übungsgruppen eingeplant. Es ist hilfreich, dir regelmäßig Raum für Reflexion und Praxis im Alltag zu nehmen.

